Neues aus Rebberg

Die Reben haben wir nun grösstenteils geschnitten und angebunden. Wir haben mit dem Rebschnitt des Chardonnays und weiteren frostgefährdeten Rebparzellen länger als sonst zugewartet. Dazu bewogen haben uns unsere Beobachtungen im Frühjahr 2017. Wir sahen, dass später geschnittene Reben die kalten Nächte besser überstehen. Dadurch kann sich der Austrieb um einige Tage verzögern.

Ein ausgeglichenes Wachstum der Reben wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Nebst Niederschlag und Nährstoffangebot spielt auch die Humusversorgung eine entscheidende Rolle. Wir lösen dies so: Wird die Dauerbegrünung gemäht, dann wird der Humusgehalt auf natürliche Weise erhalten, resp.er kann auch leicht angereichert werden.

Hauptnährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium ergänzen wir im BIO-Anbau mittels einer Gabe von Kompost. Im Gegensatz zu Kunstdünger, die im konventionellen Weinbau verwendet werden, erfolgt mit einer Kompostgabe die Freisetzung der Nährstoffe langsamer. Damit wird eine Belastung des Grundwassers verhindert. Der Mehraufwand dient langfristig der Erhaltung eines gesunden und aktiven Rebberg Bodens.

 

 


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