| Wein und Gesundheit |
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- seine positive Wirkung auf die Psyche |
Wein, mässig genossen, löst seelische Spannungen, stabilisiert die Gemütslage und mildert vorhandene Ängste. Dabei ist aber ganz deutlich von der Flucht in den Alkohol und dem übermässigen Weinkonsum zu unterscheiden. Es geht eben nicht darum, seine Sorgen und Ängste im Alkohol zu ertränken, sondern die typischen Stresssymptome mit moderatem Weingenuss zu entschärfen.
Stress führt zu Bluthochdruck, bewirkt eine stark beschleunigte Herztätigkeit und erhöht somit das Risiko einer koronaren Herzkrankheit. Mässiger, aber regelmässiger Weingenuss bewirkt hier das Gegenteil. Wein, mit Augenmass und Verantwortungsgefühl eingesetzt, kann also für den stressgeplagten Menschen ein natürliches Beruhigungsmittel sein. Wein am Abend getrunken hat die beste Wirkung auf die Psyche. Schon die Gewissheit, am Ende des Tages die Arbeit erledigt zu haben, signalisiert dem Körper Entspannung.
Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Wein den Abbau von Serotonin im Gehirn hemmt. Serotonin ist ein körpereigenes Hormon, das unter anderem die Körpertemperatur, den Schlafrhythmus und unseren Gemütszustand steuert. Steigt der Serotoninspiegel, steigt auch das persönliche Wohlbefinden. Die Dämmerung fördert den Abbau von Serotonin - Wein wirkt dem entgegen und hebt somit unser Wohlbefinden am Abend. Morgendlicher Weingenuss hat dagegen eher eine anregende Wirkung, führt aber zu einer vorzeitigen Ermüdung am Nachmittag.
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